Im Folgenden finden Sie Informationen zu IFB-Forschungsprojekten, die diverse Aspekte einzelner Freier Berufe untersuchen.
Architekten und Ingenieure
Auftraggeber
Bundesingenieurkammer Brandenburg
Beschreibung
Um zu erfassen, inwiefern Bürokratie den Arbeitsalltag von Ingenieuren beeinflusst, wurden im Auftrag der Bundesingenieurkammer Brandenburg (bbik) im Frühjahr/Frühsommer 2025 eine bundesweite Befragung von Ingenieuren durchgeführt. Themenschwerpunkte sind dabei neben der Soziodemographie der Teilnehmenden die Auswirkungen und Wahrnehmung von Bürokratie sowie bürokratische Herausforderungen im Arbeitsalltag für Ingenieure.
Eine Kurzfassung der Ergebnisse kann hier heruntergeladen werden.
Auftraggeber
AHO (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarverordnung e.V.), Bundesingenieurkammer (BIngK), Verband Beratender Ingenieure (VBI), Bund Deutscher Baumeister (BDB)
Beschreibung
Im Auftrag des AHO, der Bundesingenieurkammer, des VBI und des BDB führt das IFB jährlich eine Untersuchung zur wirtschaftlichen Lage von Ingenieur- und Architekturbüros seit dem Jahr 2013 durch. Die Umfrage stellt eine Fortführung der Befragungen der Vorjahre mit einem neu überarbeiteten Fragebogen dar.
Die Erhebung liefert Indikatoren für die Kostensituation und die Entwicklung der Kosten in den Planungsbüros. Sie ist vor allem auch eine wichtige Grundlage für die berufspolitische Argumentation. Darüber hinaus werden wertvolle Informationen über den Markt für Ingenieur- und Architektenleistungen und für Anpassungen der Planungsbüros an Veränderungen im Markt gewonnen. Zusätzlich wird mittels der Honorartafeln mit Bezug zu anrechenbaren Kosten aus der HOAI die Abweichung zwischen erzielten Honoraren und tatsächlichen Kosten ermittelt.
Die Befragung wird, abgesehen von erforderlichen Anpassungen, im Kern fortgeführt, um die Kontinuität der Untersuchung und die periodische Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.
Hier geht es zu den Ergebnissen
Ärzte
Auftraggeber
Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB)
Beschreibung
Vor dem Hintergrund eines grundlegenden Strukturwandels im Krankenhaussektor und der damit verbundenen Implikationen für die Krankenhausplanung entstehen seit einigen Jahren vermehrt Medizinische Versorgungszentren (MVZ), die von unterschiedlichen Gesellschaften und Trägern betrieben werden. In diesem Zusammenhang liegen jedoch keine vollumfänglichen und transparenten Angaben zu den Eigentümer- und Gesellschaftsstrukturen der Medizinischen Versorgungszentren vor. Dieser Umstand wird seitens der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns als klärungsbedürftig angesehen. Das IFB wurde daher im Rahmen dieser Studie mit Datenrecherchen zu den Eigentümer- und Gesellschaftsstrukturen der in Bayern aktiven MVZ beauftragt, um mehr Transparenz zu schaffen.
Auftraggeber
Ludwig-Sievers-Stiftung
Beschreibung
Wie frühere Studien des IFB gezeigt haben, wirkt sich die zunehmende Ökonomisierung des Gesundheitswesens weithin negativ auf die ärztliche Berufsausübung aus. Nachwuchsmangel und Abwanderung deutscher Ärztinnen und Ärzte in nichtkurative Tätigkeiten sowie ins Ausland sind die Folge, so dass einzelne Regionen bereits heute von Unterversorgung betroffen sind. Um den Arztberuf attraktiver zu machen, wurden verschiedentlich Vorschläge gemacht und zum Teil bereits umgesetzt.
Vielen Ansätzen ist gemein, durch eine effektivere Aufgabenbewältigung wieder mehr Autonomie der ärztlichen Tätigkeit zu erreichen und so zu einer Reprofessionalisierung beizutragen. Dies wurde auch im Rahmen von Studien zum „Berufseinstieg und Berufserfolg junger Ärztinnen und Ärzte“ sowie zu „Berufsbild und Autonomie von Ärztinnen und Ärzten“ deutlich, die das Institut für Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IFB) im letzten Jahr fertig gestellt hat.
Vor diesem Hintergrund führt das IFB nunmehr wiederum im Auftrag der Ludwig-Sievers-Stiftung eine weitere Untersuchung im Arbeitsfeld und Berufsbild der Ärztinnen und Ärzte durch: Im Rahmen von Expertengesprächen sowie einer bundesweiten, repräsentativen schriftlichen Befragung von Ärztinnen und Ärzten soll geprüft werden, ob und wie die bisher verfolgten Lösungsansätze tatsächlich dazu beitragen, die zunehmende Ökonomisierung im Gesundheitswesen und ihre Folgen für die Ärzteschaft zu bewältigen.
Der Bericht ist abgeschlossen und in unserem Online-Shop erhältlich.
Berufsbetreuer
Auftraggeber
Bundesverband der Berufsbetreuer*innen e.V.
Beschreibung
Im Auftrag des Bundesverbands der Berufsbetreuer*innen e.V. (BdB) führte das IFB in den Jahren 2022 und 2023 jeweils eine Online-Befragung unter den Mitgliedern des BdB durch.
Im Rahmen der Befragung des Jahres 2022 wurde zum einen die Anpassung der Betreuervergütung des Jahres 2019 evaluiert. Ziel dessen war es zu berechnen, inwieweit die damals angestrebte Vergütungserhöhung tatsächlich in der Praxis der Betreuungsbüros realisiert werden konnte. Daneben wurden erste Einschätzungen zur damals für 2023 geplanten Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts erhoben. Hierbei lag der Fokus auf der Quantifizierung des erwarteten zeitlichen Mehraufwands durch die reformbedingten Änderungen.
Die zweite Umfrage im Jahr 2023 thematisierte ebenfalls die zu Beginn desselben Jahres in Kraft getretene Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts. Hierbei wurde als zentrales Thema der tatsächliche, durch die Reform entstandene, zeitliche Mehraufwand im Betreuungsalltag evaluiert. Zudem wurde der Einfluss der geografischen Lage auf die Kostenstruktur der Betreuungsbüros ermittelt.
Neben der Schaffung einer validen Datengrundlage des Berufsstandes dienen die erhobenen Erkenntnisse vor allem der berufspolitischen Argumentation. So kann in der Kommunikation mit politischen Entscheidungsträgern aufgrund einer systematischen Datenbasis argumentiert werden.
Der erste Teil der Mitgliederbefragung finden Sie hier, der zweite Teil ist hier zugänglich.
Auftraggeber
Bundesverband der Berufsbetreuer*innen e.V.
Beschreibung
Von Dezember 2022 bis Anfang Februar 2023 führte das IFB eine Online-Befragung unter den Mitgliedern des Bundesverbands der Berufsbetreuer*innen e.V. (BdB) durch. Das Ziel der Befragung bestand in der Erhebung von belastbarem Datenmaterial zur Kostenstruktur der Betreuungsbüros und zur Kostenentwicklung seit 2019. Dabei wurden die Überthemen Raumkosten, Mitarbeiterkosten, Versicherungen und andere Kosten (z.B. Büromaterial, Drittdienstleistungen, Fortbildung, Aktenvernichtung usw.) evaluiert.
Die Befragung ist bisher eine der wenigen wissenschaftlichen Studien, die die Kostensteigerungen der jüngeren Vergangenheit systematisch erhebt, und die einzig bekannte Untersuchung, die sich auf Betreuungsbüros bezieht.
Der Bericht ist hier zugänglich.
Auftraggeber
Bundesverband der Berufsbetreuer
Befragung aller Mitglieder des BdB mit einem schriftlichen Fragebogen sowie die telefonische Befragung einer Stichprobe (der Mitglieder).
Auftraggeber
Bundesverband der Berufsbetreuer
Befragung der Betreuungsvereine, die im Bundesverband der Berufsbetreuer/innen als Organisation Mitglied sind.
Auftraggeber
Bundesverband der Berufsbetreuer/-innen BdB e.V.
Beschreibung
Ziel einer Professionalisierung sind neben der Schaffung einer gewissen Autonomie gegenüber anderen, vor allem dem Staat, eine Steigerung von Effizienz und Qualität der Arbeit. Ein wichtiges Ziel des vorliegenden Forschungsprojekts im Arbeitsfeld der Berufsbetreuerinnen und -betreuer ist es deshalb, den Stand der Professionalisierung der Berufsausübung der Berufsbetreuer vor dem Hintergrund dieser skizzierten Kriterien zu beurteilen. Zusätzlich ergeben sich durch Ausweitungen des Berufsbildes weitere Forschungsfragen. Zu klären sind:
- die Auswirkungen der Ausweitung des Tätigkeitsprofils, vor allem um die Budgetassistenz, auf das Berufsbild des Berufsbetreuers, sowohl im Selbst- als auch im Fremdbild, sowie notwendige Modifikationen am formalen Berufsbild;
- welche Chancen sich konkret durch eine fortschreitende Professionalisierung ergeben;
- welche Maßnahmen zur Realisierung notwendig sind, speziell:
- mögliche, wünschenswerte und erforderliche Spezialisierungen sowie Qualifizierungen innerhalb des Berufsstandes, speziell die Einführung eines freiwilligen oder verpflichtenden Master-Studiengangs;
- die Auswirkungen auf und notwendige Erweiterungen von bestehenden Systemen der Qualitätssicherung.
Parallel zur Professionalisierung der Berufstätigkeit ist auch immer eine Professionalisierung der Verbandstätigkeit vonnöten („doppelte Professionalisierung“). Bezug nehmend auf die angesprochenen Kriterien von Professionalisierung eines Berufs ist für eine professionalisierte Verbandstätigkeit entscheidend die Ausweitung seiner Kompetenzen weg von einer reinen Interessenvertretung hin zu einer Standesorganisation, die auch Interessen der Allgemeinheit vertritt.
Der Bericht ist abgeschlossen.
Fahrlehrer
Auftraggeber
Verband Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e.V.
Beschreibung
Das Berufsbild des Fahrlehrers hat sich seit den Anfängen der Fahrausbildung für Automobile stark gewandelt. Die Zugangsvoraussetzungen sind gestiegen, die erforderliche Ausbildung hat sich verändert und die Tätigkeitsfelder haben sich erheblich erweitert. Die Studie „Fahrlehrer in Nordrhein-Westfalen“ erschließt einen Überblick über veränderte und erweiterte Anforderungen an Fahrlehrer, über Entwicklungen im Arbeitsfeld und eine aktuelle Darstellung des Berufsbildes.
Rechtsanwälte
Auftraggeber
Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK)
Beschreibung
Das statistische Berichtssystem für Rechtsanwälte (STAR) wurde vom Institut für Freie Berufe (IFB) im Auftrag der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) 1993 ins Leben gerufen. Ziel des Projekts war und ist, die wirtschaftliche Lage der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zu ergründen und neue Entwicklungen zu erkennen. Während die Befragung früher alle zwei Jahre stattfand, wird nun jährlich befragt. Die Befragungen widmen sich dabei im Wechsel der wirtschaftlichen Situation der Rechtsanwaltschaft und Sonderthemen wie den Einsatz von Legal Tech, nicht-juristisches Personal oder die Vereinbarung von Erfolgshonoraren.
Die Veröffentlichungen der letzten Jahre sind hier frei abrufbar.
Auftraggeber
Deutsche Stiftung Mediation
Beschreibung
Das Projekt GANDALF untersucht Mediation als Teil der Konfliktbeilegung in Deutschland und rückt dabei in einer zweiten Studie die Sicht der Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen sowie deren Weisungsverhalten in Bezug auf Mediation in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Befragt werden demnach gezielt Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen – sowohl solche, die auch als Mediatoren und Mediatorinnen tätig sind, als auch solche, bei denen dies nicht der Fall ist. Die Inhalte der Befragung beziehen sich dabei unter anderem auf die Rolle von Mediation innerhalb der anwaltlichen Beratungspraxis, Gründe und Motivation für entsprechendes Weisungsverhalten und Fördermöglichkeiten für Mediation im juristischen Bereich.
Die Studie folgte dabei einem Mixed-Methods-Design. Dabei werden zunächst in einem qualitativen Teil Telefoninterviews durchgeführt. Die Ergebnisse der Interviews fließen anschließend im Rahmen eines quantitativen Vorgehens in eine deutschlandweite Onlinebefragung ein. Diese dient der weiteren Validierung der ersten Ergebnisse und zeigt, ob die im qualitativen Teil erarbeiteten Aspekte auch in der Breite der Anwaltschaft ähnlich vorzufinden sind.
Weitere Informationen zum Projekt GANDALF finden Sie hier.
Auftraggeber
Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Beschreibung
Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) steht im Mittelpunkt aktueller Diskussionen wie wenige Themen zuvor. Während KI in Teilen als vorteilhaft oder Chance wahrgenommen wird, weil die Nutzung von KI beispielsweise Zeit sparen kann oder Prozesse effektiver gestaltet werden können, gibt es gleichzeitig Stimmen, die vor ihren Nachteilen oder sogar vor dem Wegfall ganzer Berufe warnen. Somit bringt dieser technische Fortschritt nicht nur gesellschaftliche Folgen mit sich, sondern wirkt sich ebenfalls auf auch die Arbeitswelt und das Berufsbild der Rechtsanwaltschaft aus.
Um einen Einblick in die aktuelle Lage innerhalb der Rechtsanwaltschaft zu bekommen, wird im Auftrag der Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V. die Anwaltschaft diesbezüglich befragt. Die Fragen beziehen sich hierbei auf (bisherige) Erfahrungen mit KI-Anwendungen in Arbeits- bzw. juristischen Kontexten, Chancen und Risiken der Nutzung von KI im Arbeitsalltag oder die geltenden rechtlichen Vorschriften und Gesetze in Bezug auf diese Anwendungen. Darüber hinaus wurde auch das Fortbildungsverhalten im Umgang mit KI thematisiert. Weiter ermöglicht die Studie einen kurzen Überblick über verschiedene KI-basierte Anwendungen, die in Kanzleien genutzt werden.
Die Studie kann hier im Shop in einer digitalen oder einer Printversion erworben werden.
Auftraggeber
Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Beschreibung
Der vielerorts ausgerufene Fachkräftemangel macht auch vor Anwaltskanzleien keinen Halt. Die Personalknappheit in Anwaltskanzleien betrifft aber nicht nur Juristen selbst, sondern sämtliche Personen, die in Kanzleien tätig sind. Gerade auch bei Rechtsanwaltsfachangestellten (ReFa) zeigt sich ein starker Rückgang an Auszubildenden auf.
Die Studie „Anwaltschaft 4.0 – Jobzufriedenheit und Nachwuchsmangel“ untersucht deshalb insbesondere, wie die Ausbildung zur/zum ReFa wahrgenommen wird und wie sie attraktiver gestaltet werden kann. Neben diesen Fragestellungen werden aber auch die in den Kanzleien tätigen Rechtsreferendare und Juristen zur Zufriedenheit mit ihrer Tätigkeit befragt. Kanzleiinhabern, die selbst ausbilden bzw. mit Auszubildenden in Kontakt gekommen sind, werden auch hinsichtlich ihrer eigenen Meinung zum Berufs- und Ausbildungsbereich ReFa befragt. So ergibt sich ein umfangreiches Bild der Zufriedenheitsstruktur in Kanzleien und Ansatzpunkte, diese wo nötig zu verbessern.
Die Studie kann hier im Shop in einer digitalen oder einer Printversion erworben werden..
Auftraggeber
Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Beschreibung
Das Berufsbild des Rechtsanwalts ist in der modernen Arbeitswelt fortlaufend starken Veränderungen und neuen Anforderungen unterworfen. Neben Entwicklungen im Bereich des Kanzleimanagements, auch unter betriebswirtschaftlichen Aspekten, oder dem Trend zur Spezialisierung wirkt sich auch die allgemein voranschreitende Digitalisierung auf den Anwaltsalltag sowie den Rechtsdienstleistungsmarkt aus. Im Zuge dieser Entwicklungen müssen sich die Berufsträger außerdem mit einem veränderten Mandantenverhalten auseinandersetzen.
Im Rahmen der Studie „Anwaltschaft 4.0 – Lage und Entwicklung“ wurden diese sich fortlaufend wandelnden Bedingungen und deren Auswirkungen auf den Arbeitsalltag von Rechtsanwälten näher untersucht. Hierfür wurden die Rechtsanwälte u.a. gebeten, in einer Online-Befragung, die von Ende April bis Anfang Juli 2021 zugänglich war, zu verschiedenen Themengebieten Angaben zu machen bzw. Stellung zu nehmen. Die Fragen bezogen sich dabei auf Themen der Digitalisierung einschließlich Legal Tech sowie Veränderungen hinsichtlich der Kommunikation mit und dem Verhalten von Mandanten. Das Fortbildungsverhalten der Rechtanwälte und ihre berufliche Zufriedenheit wurden ebenfalls erfragt. Ferner beleuchtete die Untersuchung auch wirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Aspekte der Berufsausübung genauer.
Die Studie kann hier im Shop erworben werden.
Auftraggeber
Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Beschreibung
Im Rahmen der Studie „Soziale Sicherung bei Rechtsanwältinnen und -anwälten in Deutschland 2018“ wurde die soziale Vorsorgestruktur innerhalb der Anwaltschaft näher beleuchtet. Die Studie versteht sich als Nachfolger der gleichnamigen Untersuchung aus dem Jahr 2008. Bereits damals wurde die Anwaltschaft hinsichtlich der Absicherung gegen diverse Risiken des Berufs- und Privatlebens vom Institut für Freie Berufe (IFB) befragt. Wie bereits in der Vorerhebung im Jahr 2008, wurde die Untersuchung als Online-Befragung angelegt, die im Zeitraum von Anfang Juli bis Anfang November 2018 zugänglich war.
Hierbei wurde erhoben, inwieweit Berufsträger gegenüber individuellen Lebensrisiken, wie Krankheit, Alter oder Pflegebedürftigkeit abgesichert sind und wie genau dies vonstattengeht. Im Zuge dessen werden einerseits Versorgungslücken und aufkommende Bedarfe innerhalb der Anwaltschaft aufgezeigt. Andererseits wird ein Vergleich mit den Ergebnissen der Vorgängeruntersuchung aus dem Jahr 2008 gezogen, um so etwaigen strukturellen Veränderungen Rechnung zu tragen.
Die Studie kann hier im Shop erworben werden.
Auftraggeber
Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Beschreibung
Die deutsche Rechtsanwaltschaft wird sich in den kommenden Jahren mit neuen Herausforderungen auseinandersetzen müssen, die maßgeblich durch den Megatrend „Globalisierung“ verursacht werden. Somit werden deutschlandweite sowie internationale Kooperationen für den Berufsstand interessanter und zum Teil unabdingbar, da der Wunsch, rechtsberatende Dienstleistungen aus einer Hand zu erhalten, wächst. Dagegen stehen nationale sowie europaweite rechtliche Rahmenbedingungen, in denen die Berufsträger handeln können.
Vor diesem Hintergrund wurde eine Grundlagenstudie unter der deutschen Rechtsanwaltschaft initiiert, welche zu dieser Thematik bisher einzigartig ist. Diese soll in erster Linie klären, wie weit die Verbreitung von Kooperationen unter Juristen in Deutschland vorangeschritten ist. Zudem soll beantwortet werden, welche Struktur diesen Kooperationen im Hinblick auf Mitarbeiter, Fachanwaltschaft, Gesellschaftsform und Radius der Zusammenarbeit zugrunde liegt. Der Fokus liegt hier bei Berufsträgern, die internationale (darunter auch europäische) Kooperationen unterhalten. Im Verlauf der Analyse wird unter anderem gezeigt, über welche Kanäle die Berufsträger Kooperationspartner akquirieren und ob sich hier Unterschiede hinsichtlich verschiedener Strukturparameter zeigen.
Die Studie kann hier im Shop erworben werden.
Auftraggeber
Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Beschreibung
Die Anzahl der in Deutschland zugelassenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte wächst kontinuierlich. So ist die Rechtsanwaltschaft zwischen 1999 und 2010 um mehr als 50 % gewachsen. Verschärft wird der Wettbewerbsdruck neuerdings auch durch nichtanwaltliche Anbieter, für die sich durch das Rechtsdienstleistungsgesetz der Rechtsberatungsmarkt weiter geöffnet hat. Der Konkurrenzdruck wird seit Jahren vor allem deshalb größer, weil die Nachfrage nach anwaltlichen Dienstleistungen nicht annähernd mit dem Angebot gewachsen ist.
Vor diesem Hintergrund stellt sich mehr und mehr die Frage nach der betriebswirtschaftlich optimalen Gestaltung der Kanzlei. Dabei ist festzuhalten, dass eine Betriebswirtschaftslehre für Rechtsanwälte nicht existiert. Gegenstand ist nicht ein weiterer Ratgeber zur Existenzgründung in der bisher gekannten Form, sondern eher eine „kleine Betriebswirtschaftslehre“ für Rechtsanwälte. Hier sollen die wichtigsten Aspekte anwaltlicher Berufsausübung so aufgegriffen und vermittelt werden, dass die Inhalte verständlich und realitätsnah, aber auch im Rahmen eines vertretbaren Aufwandes anwendbar sind.
Die Untersuchung ist in folgende Erhebungsbereiche gegliedert:
die Auswertung von Literatur, Statistiken und anderen Sekundärquellen (auch Internetquellen);
eine Befragung ausgewählter Experten zu den genannten Themenbereichen;
Erschließung von Daten und Informationen aus Erhebungen des IFB insbesondere zu der Frage, welche konkreten Maßnahmen in welchem Umfang die Entwicklung einer Kanzlei positiv beeinflussen können.
Erschienen: 2016
Auftraggeber: Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Die Anzahl der in Deutschland zugelassenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte wächst kontinuierlich. So ist die Rechtsanwaltschaft zwischen 1999 und 2010 um mehr als 50 % gewachsen. Verschärft wird der Wettbewerbsdruck neuerdings auch durch nichtanwaltliche Anbieter, für die sich durch das Rechtsdienstleistungsgesetz der Rechtsberatungsmarkt weiter geöffnet hat. Der Konkurrenzdruck wird seit Jahren vor allem deshalb größer, weil die Nachfrage nach anwaltlichen Dienstleistungen nicht annähernd mit dem Angebot gewachsen ist.
Vor diesem Hintergrund stellt sich mehr und mehr die Frage nach der betriebswirtschaftlich optimalen Gestaltung der Kanzlei. Dabei ist festzuhalten, dass eine Betriebswirtschaftslehre für Rechtsanwälte nicht existiert. Gegenstand ist nicht ein weiterer Ratgeber zur Existenzgründung in der bisher gekannten Form, sondern eher eine „kleine Betriebswirtschaftslehre“ für Rechtsanwälte. Hier sollen die wichtigsten Aspekte anwaltlicher Berufsausübung so aufgegriffen und vermittelt werden, dass die Inhalte verständlich und realitätsnah, aber auch im Rahmen eines vertretbaren Aufwandes anwendbar sind.
Die Untersuchung ist in folgende Erhebungsbereiche gegliedert:
die Auswertung von Literatur, Statistiken und anderen Sekundärquellen (auch Internetquellen);
eine Befragung ausgewählter Experten zu den genannten Themenbereichen;
Erschließung von Daten und Informationen aus Erhebungen des IFB insbesondere zu der Frage, welche konkreten Maßnahmen in welchem Umfang die Entwicklung einer Kanzlei positiv beeinflussen können.
Erschienen: Oktober 2013.
Mit der Einführung und Ausweitung von Fachanwaltstiteln bieten sich Rechtsanwälten in Deutschland heute vielfältige Möglichkeiten einer ausgewiesenen beruflichen Spezialisierung: Mittlerweile wurden 20 Fachanwaltschaften etabliert, deren Zugangsvoraussetzungen in den berufsrechtlichen Bestimmungen der Fachanwaltsordnung geregelt sind.
Vor diesem Hintergrund führt das Institut für Freie Berufe (IFB) im Auftrag der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) eine empirische Untersuchung durch, die Aufschluss über die gegenwärtige Situation und Entwicklung der Fachanwaltschaften geben soll. Dazu werden bundesweit
- Vertreter aller Rechtsanwaltskammern,
- die jeweiligen Vorsitzenden aller für Fachanwaltschaften zuständigen Vorprüfungsausschüsse der Rechtsanwaltskammern sowie
- eine repräsentative Stichprobe von rund 8.500 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten aus allen Kammerbezirken
befragt. Um zu einer umfassenden Analyse und Beurteilung zu gelangen, werden Daten und Einschätzungen sowohl von Fachanwälten als auch von Rechtsanwälten, die (noch) keine Fachanwaltsbezeichnung führen, eingeholt.
Die gewonnenen Umfragedaten bieten der für die Reform der Fachanwaltsordnung zuständigen Satzungsversammlung und gegebenenfalls auch dem Gesetzgeber eine objektivierte Grundlage, um über Änderungsbedarf und Reformen der Fachanwaltsordnung bzw. der Bundesrechtsanwaltsordnung zu diskutieren und zu entscheiden.
Auftraggeber
Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Beschreibung
Die berufliche Zukunft junger Anwältinnen und Anwälte wird seit einigen Jahren vielfach diskutiert. Berufsanfänger treffen beim Eintritt in den Rechtsdienstleistungsmarkt auf eine große Konkurrenz etablierter Spezialisten und Fachanwälte und neuerdings auch auf nichtanwaltliche Anbieter, für die sich durch das Rechtsdienstleistungsgesetz der Rechtsbe-ratungsmarkt weiter geöffnet hat. Hinzu kommt der verschärfte Wettbewerbsdruck inner-halb des Berufstandes infolge der kontinuierlich steigenden Zahl der neu zugelassenen Anwälte. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Nachfrage nach anwaltli-chen Dienstleistungen für die Berufseinsteiger eine ausreichende Basis für ein wirtschaftlich tragfähiges Auskommen ist. Die Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V. hat daher das Institut für Freie Berufe (IFB) Nürnberg beauftragt, die Bedingungen des Berufseinstiegs und Berufserfolgs junger Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte mittels einer empirischen Erhebung näher zu analysieren.
Der Bericht ist abgeschlossen und in unserem Online-Shop erhältlich.
Auftraggeber
Bundesrechtsanwaltskammer
Beschreibung
Diese Untersuchung ist das Folgeprojekt einer früheren Erhebung des IFB im Auftrag der BRAK aus dem Jahr 2005, deren wichtigste Ergebnisse in den BRAK-Mitteilungen 3/2006 veröffentlicht wurden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, rund dreieinhalb Jahre nach Einführung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes die Folgen der veränderten Vergütung für die Berufsausübung und die Situation der Anwaltschaft erneut zu erfassen.
Weitere Informationen
Der Bericht ist abgeschlossen und in unserem Online-Shop erhältlich.
Auftraggeber
Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Beschreibung
Das Berufsbild des Rechtsanwalts war in den letzten Jahren starken Veränderungen unterworfen. Beeinflusst wurde die Berufsausübung der Anwälte durch Gesetzesneuerungen wie etwa das Gesetz über die Reform der Juristenausbildung, das Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung der Rechtsanwaltschaft, das Rechtsdienstleistungsgesetz oder das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, aber auch durch neue Informations- und Telekommunikationsmöglichkeiten. Hinzu kommen der verschärfte Wettbewerbsdruck innerhalb des Berufstandes infolge der kontinuierlich steigenden Zahl der Anwälte sowie die zunehmende nicht-anwaltliche Konkurrenz, denen sich die Rechtsanwälte stellen müssen, insbesondere durch Spezialisierung und Fortbildung.
Wie sich das Berufsbild der Anwälte unter den aktuellen Entwicklungen und Gesetzesänderungen wandelt bzw. bereits verändert hat untersucht die vorliegende repräsentative Erhebung.
Der Bericht ist abgeschlossen und in unserem Online-Shop erhältlich.
Auftraggeber
Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V.
Beschreibung
Rechtsanwälte haben in eigener Verantwortung Vorsorge gegen persönliche Lebensrisiken und für bestimmte Lebenslagen, aber auch für Risiken der Berufsausübung zu treffen. Darüber hinaus sind Vorkehrungen gegen Risiken aus dem privaten Umfeld (z.B. der Schädigung des Hausrats) zu treffen. Zwar wurde bereits im Jahr 1996 vom Institut für Freie Berufe im Auftrag der Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V. eine Untersuchung zu Themen der sozialen Sicherung in der Anwaltschaft durchgeführt; an aktuelleren Erkenntnissen und Daten, die auch die Veränderungen der letzten zehn Jahre in den einzelnen Sicherungs- und Versicherungsbereichen erfassen (wie etwa die inzwischen eingeführte betriebliche sowie staatliche Förderung der Altersvorsorge), mangelt es für den anwaltlichen Berufsstand derzeit noch immer. Die Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V. hat daher erneut das IFB mit der Durchführung einer repräsentativen Erhebung beauftragt.
Weitere Informationen
Der Bericht ist abgeschlossen und in unserem Online-Shop erhältlich.
Restauratoren
Auftraggeber
Verband der Restauratoren (VDR) e.V.
Beschreibung
Die Qualitätssicherung hat für Restauratorinnen und Restauratoren einen besonderen Stellenwert. In diesem Zusammenhang ist vor allem die fortschreitende Akademisierung des Berufsstandes zu nennen in Verbindung mit der an drei Hochschulen geschaffenen Möglichkeit zur Promotion. Einen besonderen Stellenwert hat die aktualisierte Bestimmung der berufssoziologischen und steuerlichen Freiberuflichkeit von Restauratoren.
Darüber hinaus bedarf es einer juristischen Begründung für die Anwendung der VOF bei der Vergabe von Aufträgen an Restauratorinnen und Restauratoren. Eine rechtliche Beurteilung hat darüber hinaus die Konsequenzen aus der Mitarbeit von Gewerbetreibenden in der restauratorischen Aufgabenerbringung zu berücksichtigen. Hierzu sind Ansätze zur Heilung zu entwickeln. Entsprechendes gilt für das Schulden eines Erfolges, das nach durchaus verbreiteter Ansicht ebenso wie die Leistungserbringung nach VOB zwingend die Gewerblichkeit nach sich zieht. In diesem Zusammenhang bedürfen die Berufsausübenden einer Orientierungshilfe im Umgang mit Vergabeverfahren und -institutionen.
Der Bericht ist abgeschlossen und über den Verband der Restauratoren (VDR) zu beziehen.
Steuerberater
Auftraggeber
Bundessteuerberaterkammer (BStBK)
Die STAX-Befragung (STAX = Statistisches Berichtssystem für Steuerberater) wurde 2012 erstmalig vom IFB im Auftrag der Bundessteuerberaterkammer durchgeführt und 2015 wiederholt. Ziel der Erhebung ist es, aktuelle Informationen über die berufliche und wirtschaftliche Lage der Steuerberater in Deutschland als Grundlage für eine aktuelle und praxisbezogene Berufspolitik zu erhalten. Alle 21 Steuerberaterkammern nahmen in beiden Befragungen an STAX teil.
Hierzu wurden zufällig ausgewählte Steuerberaterinnen und Steuerberater aus allen Kammern schriftlich mit einem standardisierten Fragebogen befragt (der Fragebogen konnte aber auch online ausgefüllt werden). Neben Fragen zur wirtschaftlichen Situation (Umsatz, Kosten, Gewinn, Investitionen, Beschäftigte, Gehälter, Honorare etc.) wurde auch um persönliche Einschätzungen zur beruflichen und wirtschaftlichen Lage gebeten. Ein weiterer Teil des Fragebogens umfasste zudem aktuelle Fragestellungen.
Auftraggeber
Steuerberaterkammer des Freistaates Sachsen
Personalbedarfe und die Chancen ihrer Deckung werden von diversen Faktoren beeinflusst: Dem Stand von Spezialisierung und Arbeitsteilung, der wirtschaftlichen Gesamtlage, dem verfügbaren Berufsprestige, der Gehaltssituation, den beruflichen Anforderungen und Zugangsbeschränkungen sowie den Gegebenheiten am (Aus-) und Bildungsmarkt.
Schwierigkeiten, Personalbedarfe decken zu können, sind je nach in Steuerberatungs-kanzleien beschäftigten (Berufs-) Gruppen unterschiedlich stark ausgeprägt. So sind bei Steuerberatern selbst keine Engpässe festzustellen. Allerdings verändert sich deren qualifikatorische Struktur: Der tendenzielle Umschwung der Arbeitsschwerpunkte hin zur Unternehmensberatung evoziert einen Bedeutungszuwachs betriebswirtschaftlicher gegenüber rechtswissenschaftlichen Kenntnissen. Vergleichsweise unproblematisch ist auch die Stellenbesetzung von Angestellten in Sekretariat und Verwaltung sowie bei Praktikanten. Komplikationen treten jedoch zunehmend bei Steuerfachangestellten und Auszubildenden auf. Vor allem kleine Kanzleien in ländlichen Regionen ohne Personalplanungstätigkeit sind hiervon betroffen.
Steuerberatungskanzleien versuchen daher immer häufiger, vakante Stellen mit Angehörigen verwandter (kaufmännischer) Berufe zu besetzen. Auch neigen sie unter den gegenwärtigen Bedingungen dazu, das verfügbare Personal durch Angestelltenverhältnisse enger an die Kanzlei zu binden. Die Hinzuziehung freier Mitarbeiter spielt deswegen eine nur untergeordnete Rolle.
Neben den genannten Strategien wären prinzipiell auch andere Problemlösungsmöglichkeiten denkbar. Hierzu gehören erweiterte Personalplanungen, vertiefte Kanzleispezialisierungen, Berufsprestigekampagnen, Lohnanhebungen, berufliche Kooperationen oder die Nutzung von Rationalisierungspotenzial.
Steuerkanzleien müssen sich heutzutage einem zunehmenden Wettbewerb um gut qualifiziertes Personal sowie dem Problem stellen, dass Gehalt häufig nicht immer ausreicht, um jenes Personal zu akquirieren. Dieser Tatsache geschuldet wurde eine Online-Umfrage initiiert, da Alleinstellungsmerkmale (z.B. „Goodies“) seitens der Kanzleien für die Zukunft eine größer werdende Rolle spielen werden, wenn es um die Werbung potentieller, kompetenter Mitarbeiter geht. Um ein nachhaltiges Personalmanagement zu gewährleisten ist es unabdingbar, Erkenntnisse jener Merkmale zu erhalten, um so Handlungsvorschläge für Personalabteilungen von Steuerkanzleien ableiten zu können. Des Weiteren wurden Strukturdaten erhoben.
Für die Auftraggeber (Steuerberaterkammern sowie Landesverbände steuerberatender Kanzleien) evaluierte das Institut für Freie Berufe (IFB) Nürnberg folgende Fragestellungen:
- Präsenz des Themas „Personalmanagement“ in den Kanzleien
- Vorherrschende Strategien für Personalgewinnung und -management
- Angebote der Kanzleien gegenüber ihren Mitarbeitern
Die Steuerberaterkammern Nürnberg und München sowie die Landesverbände steuerberatender Berufe bzw. Steuerberaterverbänden Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz haben ihre Mitglieder (d.h. Inhaber, Geschäftsführer oder Partner der Kanzleien) aufgefordert, an der Befragung teilzunehmen.
Es wurden deskriptive Auswertungen der interessierenden Merkmale für 1.336 Beobachtungen (N) erstellt. Die aus der Umfrage gewonnen Daten geben Aufschluss über die „demografische“ Zusammensetzung der Kanzleien, wie Größe, Niederlassungen, Regionstypus, Anzahl der Mitarbeiter getrennt nach Berufsstatus oder Kostenstruktur, sowie deren Umgang mit und Ausgestaltung des Personalmanagement(s), wie Bedeutung des Personalmanagements in der Kanzlei, Bedeutung einzelner Themen der Personalwirtschaft oder Verantwortlichkeiten für die Werbung und Einstellung von neuem Personal.
Zahnärzte
Auftraggeber
Bayerische Landeszahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns
Beschreibung
Wie die Zahnärztinnen und Zahnärzte ihre berufsständischen Vertretungen wahrnehmen, ist das Thema einer Online-Befragung des IFB im Jahr 2022 im Auftrag der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB). Erhoben wurde dabei zum einen, wie die bayerische Zahnärzteschaft die Qualität ausgewählter Angebote (z.B. Publikationen) und Dienstleistungen (wie z.B. Beratung und Fortbildung) der berufsständischen Vertretungen bewertet. Darüber hinaus konnten die Befragten sowohl Verbesserungsvorschläge als Themen anbringen, in denen die berufsständischen Vertretungen zukünftig besonders aktiv werden sollten.
Auftraggeber
Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen
Beschreibung
Einen ersten Einblick in die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie gibt die Befragung hessischer Zahnarztpraxen, die im Auftrag der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen im Frühsommer 2022 durchgeführt wurde. Hessische Zahnarztpraxen gaben dabei Auskunft zu wirtschaftlichen Kennzahlen, zur wirtschaftlichen Lage und der finanziellen Entwicklung sowie zu ihrer aktuellen Geschäftslage. Weiter wurden auch privatzahnärztliche Leistungen und Auswirkungen der COVID-19-Pandemie thematisiert.
Auftraggeber
Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK)
Beschreibung
Befragung der Mitglieder der Bayerischen Landeszahnärztekammer u.a. zu der Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Bereich der Selbstverwaltung der Kammer näher untersucht werden sollen. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen dabei helfen, die Rahmenbedingungen so anzupassen, dass sich zukünftig mehr Zahnärztinnen und Zahnärzte in der Selbstverwaltung engagieren. Die Befragung erfolgte in zwei Schritten: 1. In einer qualitativen Vorstudie wurde im Rahmen von leitfadengestützten Interviews der Themenkreis „ehrenamtliches Engagement“ eruiert und daraus ein Fragebogen entwickelt und 2. in einer quantitativen Befragung alle Mitglieder der Bayerischen Landeszahnärztekammer befragt.
Auftraggeber
Bayerische Landeszahnärztekammer
Beschreibung
Angesichts gravierender gesetzlicher Änderungen bei den Berufsausübungsformen und einer seit 2005 liberalisierten Berufsordnung soll untersucht werden, wie Bayerns Zahnärztinnen und Zahnärzte ihre berufliche Zukunft gestalten. Dabei wird nach wirtschaftlichen Erwartungen ebenso gefragt wie nach fachlichen Perspektiven. Es geht um neue Praxisformen und alternative Vertragsformen sowie den Umfang der Arbeitszeit und die Praxisorganisationen. Weitere Themen sind Fortbildung sowie Qualitätsmanagement und deren Stellenwert bei der Berufsausübung.
Kontaktdaten
an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg e.V.
Marienstraße 2
90402 Nürnberg
